3 Fragen, 1 Wein – Achim von Oetinger

Er ist der Top-Aufsteiger der letzten 18 Monate unter Deutschlands Rieslingwinzern: Achim von Oetinger. Im Gespräch erklärt er, warum es zehn Jahre bis zum Durchbruch dauerte, warum der junge Oetinger jetzt nur noch Oetinger heißt und welcher König der Freakshow den größten Einfluss auf ihn hat. 

Der Rheingau steht in Deutschland und international für Riesling wie sonst nur noch die Mosel. Beide Gebiete galten lange als die weltbesten Herkunftsgebiete für die weiße Edelrebe. Doch der Rheingau hat eine Schwächeperiode durchlaufen, die vielen noch nicht als beendet gilt. Rheingau-Bashing ist immer noch in Mode, obwohl die positiven Tendenzen nicht zu übersehen sind. Die strahlendste Erscheinung unter den neuen Sternen am Rieslinghimmel ist das Weingut von Oetinger. Die Kollektionen – auch beim Wein wird dieses aus der Modewelt stammende Wort für die Gesamtheit der Produkte eines Jahres gebraucht –  der Jahrgänge 2012 und 2013 erzeugten durchweg positive Resonanz, vom einfachen Gutsriesling für 8 Euro bis zu den trockenen Spitzenweinen, den Großen Gewächsen für eben unter 30 Euro, Achim von Oetingers Weine sind en vogue wie wenige aus dem Rheingau.

von Oetinger MineralWeingut von Oetinger – jetzt wieder einzigartig

Im Interview erklärt er uns, wie es dazu kam, dass es ehemals zwei und jetzt wieder nur ein Weingut von Oetinger gibt, was er im Betrieb verändert hat, wie es sich anfühlt mehr als die Hälfte der Kunden zu verlieren und wer ihn auf seinem Weg inspiriert hat. Das Gespräch haben wir mitten im turbulenten Weihnachtsgeschäft bei Planet Wein aufgenommen und mussten den Ton mehrfach durch Filter jagen, um Nebengeräusche zu eliminieren. Den etwas dumpfen Sound bitten wir zu entschuldigen.

Kommentare (3)

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Hanko Baumann
12. März 2015 um 22:32
Also - bereits beim Video - Winzergenossenschaft - ist mir deutlich aufgefallen - einige Winzer sollten Seminare in Rhetorik Didaktik und Methodik besuchen - das ist für den Zuschauer dann einfach auch besser :-) MfG
Andrea Wiebusch
28. Februar 2018 um 10:03
Ich sehe das wieder ganz anders, denn ein Winzer ist in meinen Augen kein Weinhändler - das Produkt sollte für sich sprechen.
Felix
13. März 2015 um 13:50
Sei milde. Wenn unsere Weinschüler die Ansprüche in die Höhe schrauben, mag nachher keiner mehr drei Fragen beantworten.
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